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Die Vorwendezeit erlebte ich teils in Berlin und teils im Vogtland, wo ich für kurze Zeit meinen Dienst als Zugbegleiter versehen hatte. Daraus ergaben sich bereits viele Punkte, die mich dazu brachten, ernsthaft über die DDR nachzudenken.
In dieser Zeit musste ich die Züge D 366 und D 367 aus Reichenbach abholen und bis ins Obere Vogtland begleiten. Schon im Jahr 1989 befanden sich in diesen Zügen viele Personen, welche offensichtlich die DDR verlassen wollten. Aber darüber habe ich mir zunächst eigentlich wenige Gedanken gemacht. Im Laufe des Jahres 1989 nahm die Zahl der Ausreisewilligen jedoch immer mehr und mehr zu, so dass also schon irgendwie abzusehen war, dass eine Veränderung stattfand. Im September oder Oktober sind ja dann die beiden Züge über Plauen, Adorf und dann in die Tschechei gefahren.
Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich an einem Zug in Plauen und einen weiteren gab ich das Geleit über Bad Brambach. In Bad Brambach ist mir dann eine hochsensible Sache passiert. In dem Zug, wo sich die Ausreisewilligen befanden, war auch eine Freundin von meiner Frau, welche aus dem Zug herausschrie, „Piti, steig mit ein!"
Man muss dazu sagen, dass sich zu diesem Zeitpunkt des Aufenthaltes des Zuges mehrere Personen von der Staatsicherheit auf dem Bahnhof befanden und für mich, als damaligen Uniformträger, die Lage sehr ernst geworden ist. Ich grüßte die Frau und der Zug fuhr mit viel Getöse ab. Anschließend wurde ich dann durch die Stasileute genauestens befragt. Aber es ging für mich noch glimpflich aus.
Aus diesen beiden Zügen flogen die PA und Bargeld von Betroffenen auf die Bahngleise. Es war für mich ein ganz schön prickelndes Erlebnis. Man kam schon ganz schön ins Zweifeln...
Teil 2: Vereintes Silvester und erste Begegnung
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Peter Scheffler als junger Bahnbegleiter

Peter Scheffler heute auf seinem Hof
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