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Der Herbst 1989 war die Jahreszeit, die mir eigentlich zum ersten Mal im Leben klarmachte, dass man von nun an eigentlich besser arbeiten sollte, als bisher.
Die Bekanntgabe der Grenzöffnung war für mich bewegend, weil ich einerseits nicht wusste, was es für mich bedeutet, mir aber auch andererseits die Möglichkeit bot, mir Dinge anzusehen, die ich so vielleicht nie gesehen hätte.
Die Montagsdemos ließen keinen Zweifel daran, dass es so, wie es war, nicht weitergehen konnte. Es sind Menschen aus meiner Umgebung weggegangen, die mir mal sehr wichtig waren, und bei denen ich es als schmerzlich empfand, dass man sich nicht mal verabschieden konnte.
Trotz anfänglicher Angst, ob das was man kann, auch ausreicht, um in einem vereinigten Deutschland zu bestehen, kann ich von meiner Person aus sagen, ich bin in diesem Land angekommen. Ich musste viele Sachen lernen und viele Dinge aus verschiedenen Richtungen betrachten, aber der Umgang mit den ehemaligen „Wessis" tat gut und hat mir auch für mein Leben einiges an Bereicherung gegeben.
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