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Wo soll ich gewesen sein? Hier! Denn ich stand auch damals in Lohn und Brot. Nein, wir haben damals viel Fernsehen geguckt, uns mit staunender Symphatie angesehen, was sich da in der DDR abspielte. Was da alles von kommen, in was das alles mal enden würde, haben wir nicht sagen können. Unser einziger Wunsch war: Wenn die dann mit allem durch sind, dann dürfen die hier her kommen und wir zu ihnen: Ohne Pass, ohne Einladung oder ähnliches. Klar, die Frage meines damaligen Chefs, was das alles noch mal werden würde mit der DDR, fand ich mehr als flüssig: überflüssig. Dann war die Mauer auf und offensichtlich gab es kein Halten mehr. Als ich am Sonntag in die Stadt fuhr, sah ich die ersten Trabis. Sah einen Trabi an der Tankstelle. Wunderte mich, dass dem Fahrer beim Tanken geholfen wurde. Minol schien überall zu sein. Dann standen sie bald in der Innenstadt, parkten kreuz und quer. Das war eben so. Dagegen sollte auch die Polizei nichts machen. Dann wurden Plätze gesucht, für die Besucher aus der DDR, Schlafplätze.
Als dann die erste Begeisterung nachgelassen hatte, die Trabis weniger wurden, sind wir auch nach Magdeburg gefahren. Die Grenze stand noch. Die Grenzer waren immer noch unhöflich. Die US-Armee drängte sich vor. War uns alles egal. Denn es war irgendwie eine tolle Sache, nach so vielen Jahren einmal am Samstag zum Kaffee-Trinken nach Magdeburg zu fahren.
Ohne Einladung, ohne Pass! Einfach nur so.
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