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Dieter Wirth: Trainingslager in Bulgarien |
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Ich war im genannten Zeitraum (1988-1989) im Auftrag des DTSB der DDR in Bulgarien eingesetzt, um das Training von Hochleistungssportlern in einer Höhe von 2013 Meter ü. M. im Rila-Gebirge abzusichern und zu organisieren. Von Oktober bis Dezember 1989 waren ca. 450 Sportlerinnen und Sportler zur Vorbereitung sportlicher Hochleistung und zum Training in dem gemeinsam von Bulgarien und der DDR betriebenen Hochleistungszentrum. Eine Auswahl von Sportlern in diesem Zeitraum: Die Olympiasiegerinnen von Seoul im Ruder-Vierer Kerstin Fürster, Beate Schramm, Jana Sorges, Kristina Mundt, die Olympiasiegerinnen im Ruder-Einer Jutta Behrend; Olaf Henkrodt, Olympiasieger im Kanu-Rennsport, aber auch Lars Riedel und Franka Dietzsch - in Folge mehrfache Weltmeister in der Leichathletik. Es gab keine Probleme, alle Sportlerinnen und Sportler haben ihre Trainingsaufgaben in vollem Umfang erfüllt, was sich auch in den nachfolgenden Wettkämpfen zeigte. Das politische Klima war naturgemäß von viel Ungewissheit über die Zukunft, sowohl persönlicher als auch sportlicher Art, geprägt. Ich selbst habe täglich mehrere Zeitungen aus der DDR bekommen, die mir sofort aus der Hand gerissen wurden. Letztlich muss ich sagen, dass wir zu diesem Zeitpunkt sehr optimistisch an die kommende Zeit herangegangen sind. Leider hat sich der Optimismus nicht ausgezahlt, da ich nach der Rückkehr 1990 aus Bulgarien am 31.12.1990, bedingt durch die Auflösung des DTSB der DDR arbeitslos wurde.
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Wohnkomplex Belmeken in Bulgarien
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