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Brigitte Woernlein: Mein größtes Erlebnis |
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Bereits im Jahre 1952, ich war 23 Jahre, wechselte ich von Magdeburg über Berlin nach Westdeutschland. Am 25.Okotber 1989 bekam ich eine Einladung zu einer Werbeaktion nach Ost-Berlin, die übrigens nicht stattfand. Die Fahrt ging von Ludwigshafen/Rhein über die Transitstrecke A2. Am Funkturm wechselten wir in den Bus der damaligen DDR. Übergang H.Heine Str. Am 9.11. fuhren wir morgens mit einem „hoteleigenen Bus“ nach Meißen, um die Porzellanfabrik zu besuchen. Kein Einlass! Die Fahrt ging weiter nach Dresden, kein Einlass in die Semperoper, komisch! So gegen 19.30 kamen wir wieder zurück zum Hotel. Die Leute waren alle wie erstarrt.Uns erwartete die Maueröffnung. Wir liefen sofort zum Brandenburger Tor, dort trafen wir auf zwei DDR-Offiziere, die uns anstarrten und wir sie. Nun kamen langsam die ersten Menschen aus Ost-Berlin. Ich habe bis 4 Uhr früh auf dem Fensterbrett im Hotelzimmer gesessen, voller Tränen. Ich habe es bis heute noch nicht begriffen, ich habe also in den drei Tagen ein Weltereignis erlebt. Kam ja selbst aus der DDR und war wohl nun auf der richtigen Seite! Denn diese Freude konnte man eigentlich zu dieser Zeit nur in Ostdeutschland erleben. Mein Mann hat mich beim Wiedersehen als Held gefeiert.
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